Operation
Was passiert bei einer Katarakt-OP ?
Die Augenlinse liegt unmittelbar hinter der Pupille und besteht aus mehreren Teilen. In der Mitte ist der Kern, der sich mit zunehmenden Alter verdichtet. Um ihn herum liegt eine weiche Rinde. Die gesamte Linse wird von der Linsenkapsel umschlossen. Diese ist mit elastischen Fasern - den Zonulafasern - am Strahlenkörper des Auges hinter der Regenbogenhaut aufgehängt.
Bei der Katarakt-OP wird heute weitgehend nicht mehr die gesamte trübe Linse aus dem Auge entfernt, sondern die Linsenkapsel wird nach Möglichkeit im Auge belassen. Bei der häufigsten Form der Staroperation wird die Linsenkapsel über einen sehr kleinen Schnitt kreisförmig eröffnet, der härtere Linsenkern mit Ultraschall verflüssigt und anschließend zusammen mit der weicheren Linsenrinde abgesaugt.
Anstelle der natürlichen Linse wird dann eine Intraokularlinse in das Auge implantiert.
Um die Kunstlinse und die notwendigen OP-Instrumente in das Auge einzuführen, wird ein kleiner Hornhautschnitt ausgeführt, der sich ohne eine künstliche Naht nach der OP wieder verschließt.

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